Die Gesundheitsprüfung umfasst die Gesundheitsfragen plus die einzureichenden Belege wie z.B. ärztliche Atteste, bildgebende Diagnostik und Laborergebnisse. Die Risikoprüfung umfasst die gesamten Fragen im BU-Antrag. Das beinhaltet die Gesundheitsprüfung und weitere risikoerhebliche Faktoren – vor allem dein aktueller Beruf und deine Freizeitaktivitäten.

Halte die Augen auf:

Es ist besser, wenn der Versicherer Optionen zur Nach­ver­sicherung (siehe KategorieAusgestaltung der BU“) gewährt und dabei auf eine erneute Risikoprüfung (z.B. Alte Leipziger, die Bayerische) anstatt nur auf eine erneute Gesundheitsprüfung (z.B. DÄV) verzichtet.

Es ist viel besser für den Versicherten, je weniger aktuelle Angaben er bei einer BU-Rentenanpassung machen muss. Beispielsweise wird ein Medizinstudi besser eingruppiert als ein AIW´ler oder eine AIW´lerin, die einer chirurgischen Tätigkeit nachgeht. Schließt der angehende Doc im Studium seine BU ab und möchte zum Berufsstart die BU-Rente anpassen, muss darauf geachtet werden, ob im Kleingedruckten Verzicht auf Risikoprüfung oder Gesundheitsprüfung steht. Bei dem Wortlaut „Verzicht auf Gesundheitsprüfung“, muss er oder sie die neue Tätigkeit beim Erhöhung der BU-Rente zum Berufsstart angeben und wird nun einen höheren Preis für die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen müssen.

Verzicht auf Risikoprüfung beinhaltet keine Angaben zu:

  • Berufliche Tätigkeit
  • Freizeitaktivitäten
  • Größe und Gewicht
  • Rauchverhalten
  • Auslandsaufenthalte

Tipp: unser Wiki-ArtikelBerufsunfähigkeitsversicherung für Medizinstudenten – ein sinnvoller Schutz?“

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